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Möhre, Kohlrabi & Co.

Knabbern hält die Zähne fit

Ob beim gemütlichen Fernsehabend, im Büro oder auch auf Partys. Knabbereien müssen nicht immer Süßigkeiten oder Chips sein. Auch Gemüse eignet sich hervorragend als Knabber-Spaß und ist obendrein noch sehr gesund. Ob als Rohkost-Platte mit Dips ansprechend angerichtet oder einfach mundgerecht klein geschnitten als Zwischenmahlzeit im Büro: Da freut sich die Figur und da freuen sich auch die Zähne. Denn das Knabbern von beispielsweise Möhren hat einen reinigenden Effekt und massiert gleichzeitig sanft das Zahnfleisch. Auch härtere Brotsorten eignen sich dafür. Sie können auch Kleinkindern das Zahnen erleichtern, wenn die Kleinen z.B. den Beißring ablehnen. Außerdem wird auf diese Weise die Kaumuskulatur angeregt. Das hat nicht nur einen positiven Effekt im Kleinkindalter. Auch für Senioren ist es wichtig, darauf zu achten, die Kaumuskulatur zu trainieren. Wenn zu häufig nur weiche Kost verzehrt wird, haben die Zähne nichts zu tun. Das schwächt die Kaumuskulatur auf Dauer und damit den gesamten Zahnhalteapparat. Die Folge: Die Zähne haben langfristig keinen Halt mehr, Schiefstellungen sind möglich. Auch das Zahnfleisch bildet sich langsam zurück, sodass Parodontose unter Umständen die Folge sein kann. Dies sind allerdings Extremfolgen, wenn über einen längeren Zeitraum die Kautätigkeit vernachlässigt wird. Soweit kommt es in der Regel glücklicherweise nicht. Wer nicht nur herzhaft ins Toastbrot beißt, sondern auch mal ein kerniges Vollkornbrot genießt, macht alles richtig. In diesem Sinne: Guten Appetit und viel Vergnügen beim Knabbern zwischendurch.

 
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