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Zahnkorrektur auch im Erwachsenenalter möglich

Ästhetische und funktionale Vorteile

Die Medien rücken immer mehr ins Bewusstsein, dass ein schönes Lächeln beruflich wie privat Türen öffnen kann. Kein Wunder also, dass immer mehr Erwachsene die Möglichkeiten moderner Kieferorthopädie nutzen und die Schiefstellung ihrer Zähne korrigieren lassen. Dabei lässt sich die Korrektur von Fehlstellungen im Erwachsenenalter keinesfalls als reine Eitelkeit abtun. Sich nicht mehr zu schämen, wenn man die „Zähne zeigt“, mag zwar für manchen der wichtigste Grund für die Korrektur der Zahnfehlstellung sein. Aber genauer betrachtet ist eine Fehlstellung auch immer eine Funktionsstörung und sollte daher behandelt werden. Warum Zahnspangen für Erwachsene Gerade zur Vorbeugung von Zahnschäden ist die Korrektur jeder Art von Zahnfehlstellungen aus medizinischer Sicht meist sinnvoll und notwendig. Wenn die Zähne korrekt stehen, wird die tägliche Zahnpflege einfacher. So kann Karies und Zahnfleischentzündungen einfacher vorgebeugt werden. Außerdem verbessert sich die Kaufunktion. Für die Behandlung der Zahnfehlstellung bei Erwachsenen gibt es unterschiedliche Arten von Spangen. So gibt es die klassische festsitzende Zahnspange mit so genannten Brackets (englisch für "Träger") und Bögen oder eine neue Technologie mit herausnehmbaren elastischen Schienen, der sogenannte Aligner. Ein Vorteil der Aligner ist zum Beispiel, dass sie zum Essen und Zähneputzen herausgenommen werden. Das erleichtert die Mundhygiene und vermindert damit das Risiko von Plaque-Entwicklung und Zahnfleischerkrankungen. Abhängig vom Ausmaß der Fehlstellungen ist die Korrektur durchschnittlich schon nach ein bis eineinhalb Jahren erreicht. Bei massiveren Fehlstellungen kommen festsitzende Apparaturen mit Brackets und Drahtbogen zum Einsatz. Exakt kalkulierter Druck und Zug bewegen die Zähne innerhalb von ein bis vier Jahren in die richtige Position. Eine sehr ästhetische Variante ist die Lingualtechnik. Von außen unsichtbar befestigen speziell zertifizierte Kieferorthopäden die Brackets an der Rückseite der Zähne. Diese Technik stellt hohe Anforderungen an die notwendige Zahnpflege und die Zunge beim Sprechen und Kauen. Auch dauert die Behandlung in der Regel länger und es fallen höhere Kosten im Vergleich zur „normalen“ festsitzenden Zahnspange an. Die Kosten für eine Zahnkorrektur mit einer Spange sind nicht unerheblich und abhängig von Art und Umfang der Behandlung. Ob eventuell mit einer Unterstützung durch die Krankenkasse zu rechnen ist, hängt von der Schwere der Fehlstellung ab. Fragen Sie Ihren Zahnarzt, wenn für Sie die Korrektur einer Fehlstellung in Frage kommt. Er wird Sie gerne beraten.

 
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